Floating ist ein Weg zu einer nachhaltigen und heilsamen Entspannung... 

 

Wer floatet, erlebt mehr als einige ruhige Stunden in bereichernder Atmosphäre.

Eine einzige Session im Floatarium kann ausreichen, um wochenlang mehr Ruhe und Kraft in sich zu spüren.

Viele Menschen weltweit haben deshalb in den letzten Jahren das Floaten als ein Mittel zu ihrer ganz persönlichen Gesundheitsprävention entdeckt.

 

Übrigens:

Ihre Entspannung endet für uns nicht nach dem Floaten. Sie können sich so lange Sie möchten, in unserer Wellness Lounge aufhalten oder sich in die Hände unseres professionellen Massageteams begeben.

 

Das Schwebebad

 

 

Fliegen können, schwerelos sein, die Unendlichkeit spüren.... das sind seit Generationen die ureigensten Wünsche der Menschen.

 

Vielleicht hat man schon im Flugzeug ein kleinwenig das Gefühl des Fliegens nachempfinden können. Mancher hat eventuell auch schon mal einen Sprung am Gummiseil oder einen Fallschirmsprung gewagt. Taucher suchen neben den Eindrücken der Unterwasserwelt auch nach dem Gefühl der Unendlichkeit in der Bewegung. Nun hat aber längst nicht jeder die Möglichkeit, einen Flug mit dem Spaceshuttle zu buchen, um die Schwerelosigkeit zu erfahren...

 

Dennoch: Eine Möglichkeit gibt es noch, den Zustand der Schwerelosigkeit zu simulieren. Und dafür muss man nicht einmal die Erde verlassen – jedenfalls nicht physisch.

 

Man steigt in einen Floatig-Tank und badet in der speziellen Sole. Das ist alles.

 

Es ist so einfach wie genial. Und jeder kann es tun: Einsteigen, treiben lassen, entspannen, Körper und Geist loslassen und auf die Reise gehen.

Lesen Sie hier, wie das geht:

 

Was ist das, ein Floating-Tank?

 

Der Floating–Tank wird auch Samadhibad, Schwebebad oder Think-Tank genannt. Zugegeben, der Begriff Tank weckt nicht gerade romantische Emotionen, dennoch bezeichnet er das Medium am deutlichsten.

Man stelle sich eine sehr große Badewanne vor, die einen „Deckel“ hat.

Dieses „Gebilde“ ist so groß, dass man bequem aufrecht darin sitzen kann. Auch sehr lange und sehr breite Menschen haben genügend Platz im Inneren des Bades. Es gibt die verschiedensten Ausführungen von Floatarien - ovale, rechteckige, pyramidenförmige, oder solche in Form einer Muschel - das Prinzip der Anwendung ist jedoch immer und überall das gleiche.

 

Das Floatbad ist gefüllt mit 600 Litern Sole, in welchem 350 kg Magnesiumsulfat gelöst sind. Man kennt Magnesiumsulfat auch unter den Namen Epsomsalz oder Bittersalz. Bereits im Mittelalter war die heilende und pflegende Kraft des Bittersalz bekannt. Trotz der beträchtlichen Menge Sole liegt die Tiefe nur bei etwa 25 bis 30 cm.

 

Die Temperatur der Sole ist genau auf die Temperatur der Hautoberfläche abgestimmt und auch die Luft ist an dieses Niveau angepasst.

Der Tank – wieder dieses harte Wort – ist schallisoliert und - wenn man will - auch ganz dunkel.

 

Das also ist der Floating-Tank. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was man damit oder darin tut und was dort mit einem geschieht.

Bitte lesen Sie weiter:

 

Wie badet man im Schwebebad?

 

Da das Bad im Floatarium kein Reinigungsbad ist, duscht man sich zunächst ab, wäscht auch das Haar und spült alle Stylingprodukte gründlich ab. Es ist auch ganz wichtig, dass man vor dem Bad die Toilette benutzt, damit man durch derartige Bedürfnisse die Session nicht unterbrechen muss.

 

Und nun geht es auch schon hinein in das Bad. Langsam steigen Sie in den Tank, setzen sich hin und spüren bereits den Auftrieb der Sole.

 

Sie können die Tür/den Deckel schließen und das Bad so genießen, wie es am effektivsten auf Ihre Sinne wirkt – in Dunkelheit und Stille. Es ist beimn Samadhitank jedoch auch kein Problem, mittels des Handtuches die Tür einen Spalt weit offen zu halten und etwas Licht hineinzulassen. Das ist beim Muschelfloatarium leider nicht möglich.

Auch hier entscheiden Sie ganz allein über Ihre Vorgehensweise, denn diese Bad soll Ihr ganz persönliches, sehr schönes Erlebnis werden.

 

Sie gleiten nun hinein in die Rückenlage und schweben auf dem Wasser, wie es vom Toten Meer her bekannt ist.

Probieren Sie selbst aus, wie Sie am bequemsten liegen. Manche lassen die Arme seitlich des Körpers schweben, andere legen sie neben den Kopf nach oben - suchen Sie sich einfach Ihre ganz persönliche Wohlfühllage.

 

Durch die genau abgestimmten Temperaturen von Luft und Wasser auf Ihre Hautaußentemperatur stellt sich nach einer kleinen Gewöhnungszeit ein faszinierender Effekt ein: Sie können nicht mehr unterscheiden, wo die Sole aufhört und wo die Luft beginnt. So kommt das Gefühl der Schwerelosigkeit zustande. Sie fühlen sich, als würden Sie im Raum schwerelos treiben - eine wunderbare Erfahrung.

 

Das ist aber nur die eine schöne Seite des Schwebebades.

 

Nirgendwo sonst auf der Welt, außer vielleicht in der Wüste oder auf dem Himalaja, haben Sie so eine totale Stille um sich herum. Und auch ein so dunkler Platz findet sich nicht so leicht, wie im Floatingtank.

 

Im schallisolierten und dunklen Tank werden alle Reize, die auf Ihr Gehirn wirken können, weitestgehend ausgeschaltet. Es dauert natürlich eine Weile, bis die „Quasselmaschine“ im Kopf leiser und immer leiser wird.

Nach und nach aber gleiten Sie in eine äußerst tiefe Entspannung. Und auch hier entscheiden nur Sie ganz allein, welche Traumreisen Sie unternehmen wollen und wohin Ihre Gedanken fließen...

 

Nach einer Stunde werden Sie sanft geweckt. Vielleicht denken Sie jetzt: Was, eine ganze Stunde im Tank? Oft stellen die Badenden nach dem Bad allerdings erstaunt fest, wie kurz Ihnen die Zeit vorkam.

 

Langsam kommen Sie wieder in das Hier und Jetzt zurück. Die Sole muss vom Körper und aus dem Haar abgespült werden. Waschen ist nicht nötig, da die Sole die Haut angenehm pflegt und ganz weich und zart macht.

 

So gestaltet sich also das Bad im Tank. Dies soll aber nur ganz kurz die Beschreibung dessen sein, was Sie im Schwebebad erwarten wird. Dennoch ist es so, dass man noch so viel darüber lesen, hören und sehen kann – die eigene tatsächliche Erfahrung ist immer noch anders als alle theoretische Vorstellung, und sei sie noch so phantasievoll.

 

Sie haben jetzt gelesen, was ein Tank ist und wie man badet. Aber warum sollte man ein Bad im Floating-Tank nehmen – außer um die angenehme Erfahrung der totalen Entspannung zu erleben?

Das soll Ihnen jetzt erläutert werden:

 

Was bewirkt ein Bad im Floating-Tank?

 

Die Reaktionen des Körpers und des Geistes auf ein Bad im Floating-Tank sind so zahlreich wie vielfältig. Die hier angeführten Indikationen sind in zahlreichen Tests, Analysen und Protokollen von namhaften Forschern, Wissenschaftlern und Ärzten publiziert worden.

Ich beschränke mich in dieser Informationsbroschüre auf die wesentlichsten Indikationen, um die Lektüre nicht zu wissenschaftlich-medizinisch werden zu lassen.

 

Das fehlen von Reizen in einem Großteil des Nervensystems (nichts hören, nichts sehen, nichts tasten, nichts schmecken, nichts riechen) löst eine spontane Kettenreaktion im Körper aus, den sogenannten parasympathischen Respons. Muskelverspannungen, Blutdruck, Herzschlag und Sauerstoffverbrauch nehmen bedeutend ab. Der gesamte Stoffwechsel im Körper verändert sich.

 

Die Blutgefäße einschließlich der Haargefäße erweitern sich, wodurch Herz- und Blutgefäße effizienter arbeiten können und somit die Sauerstoff- und Nahrungsversorgung jeder einzelnen Körperzelle verbessert wird.

 

Durch Stress werden im Körper chemische Stoffe gebildet (Cortisol, Adrenalin, ACTH), welche in hoher Konzentration das Immunsystem schwächen und zu Depressionen führen können. Diese Hormone werden durch ein Bad im Floating-Tank weitestgehend abgebaut und gleichzeitig werden vermehrt Endorphine (Glückshormone) gebildet.

Sobald Endorphine im Körper freigesetzt werden, verursachen sie ein tiefes Gefühl des Wohlbefindens. Sie reduzieren Ermüdungserscheinungen und chronische Schmerzen und sie verbessern eine große Zahl an Gehirnfunktionen, wie Gedächtnis und Lernvermögen. Nach dem Bad befindet man sich in einer leicht euphorischen Hochstimmung.

 

Der Körper erreicht, wie bereits weiter oben beschrieben, eine sehr tiefe Entspannungsphase. Dennoch bleibt der Geist wach und „träumerisch wachsam“ kurz vor der Schlafgrenze.

Durch den Reizentzug werden große Teile des Gehirns von ihrer normalen Belastung befreit. Es gibt also nichts mehr zu berechnen für das Gehirn, keine Gravitation, keine Reizung der Haut usw. Messungen der elektrischen Gehirnaktivität mittels des EEG zeigen, dass diese von Normalwerten von 20-25 Hz auf 4-8 Hz sinken und ein rhythmisches Wellenmuster aufzeigen.

In diesem Moment ist der Theta-Zustand erreicht. D.h., dass man sich in einem halbbewussten Dämmerzustand der kreativen, inspirierten Gedanken-prozesse befindet.

In diesem Zustand ist das Lernvermögen am größten, ebenso die Fähigkeit der Visualisierung und Autosuggestion.

 

Beim floaten kommt es zu einer Synchronisierung der Aktivitäten der beiden Gehirnhälften (Hemisphärensynchronisation). Die Aktivität der linken Gehirnhälfte (logische, lineare, analytische, detaillierte Gedankenmuster) wird zu einer gleichwertigen Zusammenarbeit an die Aktivität der rechten Gehirnhälfte (intuitive, synthetische, großzügige Gedankenmuster) angepasst.

 

Die Nutzung der gesamten geistige Kraft durch die Hemisphären-synchronisation in Zusammenhang mit dem Theta-Zustand kann zu plötzlichen Einsichten, kreativen Inspirationen und spontanen Problemlösungen führen.

 

Lindernde Wirkungen wurden erwiesen bei Asthma, Arthritis, Multiple Sklerose, Herz- und Kreislauferkrankungen und bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen.

Sofern Migräne, Rückenschmerzen, Tinitus und Schlaflosigkeit aus Verspannungen resultieren, kann ein Schwebebad auch hier erfolgreich Abhilfe schaffen.

 

Zusammenfassend hier noch einmal die wichtigsten Indikationen des Floating-Bades:

 

  • enormer Stressabbau und erhöhte, lange anhaltende Stressresistenz im Alltag

 

  • geistige und körperliche Tiefenentspannung

 

  • Entlastung von Wirbelsäule, Muskulatur und Gelenken und dadurch Lösung akuter und hartnäckiger chronischer Verspannungen

 

  • Linderung von Schmerzen bei Bandscheibenvorfällen, Gelenk-beschwerden, Ischias, Hexenschuss, Zerrungen und Verstauchungen

 

  • Blutdruckregulierung, d.h. Senkung von zu hohem und Hebung von zu niedrigem Blutdruck

 

  • Erweiterung von Blut- und Kapillargefäßen, dadurch vermehrter Blutfluss zu allen (Hirn-) Zellen

 

  • Deutliche Reduzierung von Biochemikalien wie Cortisol, ACTH, Lactat, Adrenalin

 

  • Hilfe bei Ängsten, Depressionen, Nervosität, Traumata, Schlafstörungen, Platzangst

 

  • Stärkung der unbewussten Abwehrkräfte und Beschleunigung der Selbstheilungsprozesse, besonders nach Unfällen, Sportverletzungen, Brüchen, Operationen etc.

 

  • Steigerung der natürlichen Endorphinproduktion, dadurch gesteigertes Wohlbefinden

 

  • Motivationsschub für die Beeinflussung von Gewohnheits-veränderungen, mehr Selbstbewusstsein

 

  • Seelische Ausgeglichenheit durch Herstellung der Balance Aktivität beider Gehirnhälften

 

  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, Kreativität und Offenheit

 

  • Ausgleich umweltbedingter Reizüberflutungen und Verlangsamung des Metabolismus

 

  • Unterstützung von Meditation, autogenem Training und Superlearning

 

  • gibt Kraft für den Alltag zurück, macht Leistungsfähig und wach

 

  • sehr zu empfehlen bei Schwangerschaft (unter Aufsicht)

 

  • besonders geeignet für die Berufsgruppen Sportler, Tänzer, sogenannte „Kopfarbeiter“ wie Schriftsteller, Schauspieler, Konstrukteure, Fluglotsen usw.

 

Soweit also zur Wirkungsweise des so unscheinbar anmutenden Floating-Tanks.

Das ist jedoch noch längst nicht alles, was man mit diesem „Wunderding“ machen kann. Lesen Sie selbst:

 

Lernen mit dem Floating-Tank

 

Da der Geist während des Floatens frei von externen Einflüssen ist, können neue Informationen schneller und sehr tief aufgenommen werden. Der Lernprozess wird im Theta-.Zustand beschleunigt.

Studien haben erwiesen, dass Säuglinge und Kleinkinder einen Großteil ihrer Zeit im Theta-Zustand verbringen.

Je älter sie werden, desto mehr wechseln sie in die Alpha-Frequenz (8-12 Hz) über. Ab den 10. – 11. Lebensjahr überwiegt der normale Bewusstseinszustand der Erwachsenen (13-30 Hz), der bis zum Lebensende erhalten bleibt.

 

Im Theta-Zustand ist das Lernvermögen optimal und die Fähigkeit für Autosuggestion und Visualisierung ist enorm gesteigert. Im Floating-Tank gelingt es den meisten Menschen nach 3 bis 5 Bädern den Theta-Zustand zu erreichen und ihn zu benutzen.

 

Nachdem man sich im Tank in den Theta-Zustand „hineinentspannt“ hat, werden mittels CD oder Kassetten die Informationen über Lautsprecher in den Tank eingespielt.

Der Lernende nimmt die Inhalte im Zustand der tiefen Entspannung mühelos und effektiv auf.

So haben Sprachstudenten berichtet, dass sie mehrere hundert neue Worte in einer einzigen einstündigen Float-Session aufnehmen und diese fast 100-prozentig dauerhaft speichern können.

Auch nach der Float-Session fällt das Erlernen neuer Informationen um ein Vielfaches leichter.

Wie bereits oben beschrieben, bewirkt das Schweben einen Zustand leichter Euphorie, geistiger Klarheit und einer Schärfung der Sinne, die viele Stunden, mitunter sogar mehrere Tage nach der Float-Session anhält.

In dieser Situation nimmt man alle Informationen viel entspannter und nachhaltiger auf und behält sie im Langzeitgedächtnis.

 

Und selbst das Lernen vor dem Tank bringt dem Lernenden ein effektiveres Ergebnis. Dazu sollte man unmittelbar nach dem Unterricht oder nach dem Lernen ein Schwebebad nehmen.

 

Die Eindrücke und Inhalte, welche mit dem vorangegangenen Lernen verbunden sind, werden im Tank visualisiert und bleiben im Erinnerungs-vermögen haften.

 

Mentaltraining und Gewohnheitsveränderungen

 

Die subtilen geistigen und körperlichen Effekte des Floatens steigern die Kräfte der emotionalen Beherrschung und das Gefühl des Wohlbefindens gewaltig.

 

Negative Emotionen und unerwünschte Gewohnheiten scheinen im Bad wegzuschmelzen.

Nikotin- und Alkoholsucht, sowie Gewichtsprobleme lassen sich leichter und wirkungsvoller überwinden.

Untersuchungen ergaben, dass solche zwanghaften Verhaltensmuster mit der Endorphinkonzentration im Körper zusammenhängen.

Wenn das Gehirn zur Endorphinproduktion angespornt wird, werden diese Probleme beim Floating bereits an der Wurzel gepackt.

Im Theta-Zustand erhält man einen größeren Zugang zur Kontrolle der unbewussten geistigen Prozesse.

 

Sinnbildlich könnte man sagen: Man wird Herr über seinen eigenen Geist.

 

Fitness- und Sport

 

Fitnessaktive wissen, dass intensive Übungen die Muskelentwicklung stimulieren.

Die eigentliche Regeneration und der Aufbau des Muskelgewebes vollzieht sich jedoch etwa 30 bis 40 Stunden nach dem Stimulus.

Hier kann das Schwebebad durch die Verbesserung der Durchblutung und die Entspannung des Muskelgewebes unterstützend wirken.

Speziell bei sehr hartem Training kann die Regeneration der zerstörten Muskelfaszien (Muskelkater) beschleunigt werden.

 

Freigesetzte Endorphine bewirken wiederum, dass Schmerzen gestillt werden können und Depressionen und Unruhen entgegengewirkt werden kann.

 

Durch eine bessere Funktion des autonomen Nervensystems erreichen Sportler einen höheren Beherrschungsgrad und beugen so einem Übertrainieren und falscher Muskelanspannung vor.

 

Eine athletische Spitzenleistung hängt von dem Zusammenspiel von körperlichen, geistigen und emotionalen Fertigkeiten ab.

Moderne Trainingsmethoden zielen darauf ab, diese drei Komponenten zu synchronisieren und für den Athleten beherrschbar zu machen.

 

Visualisierungen und Konzentrationserhöhung können im Schwebebad zuverlässig geschult werden.

In speziellen Floating-Tanks werden zusätzlich Vidoegeräte zur Unterstützung der Visualisierung eingesetzt.

 

Hier erhält der Athlet im Theta-Zustand Darstellungen von perfekt ausgeführten Bewegungsabläufen eingespielt, welche er dann in das neuromuskuläres System einspeichert und beim Wettkampf daraus jederzeit wieder abrufen kann.

 

Nun wissen Sie schon eine ganze Menge über den Floating-Tank und seine Wirkungsweise.

 

 

Sicher möchten Sie jetzt erfahren, wer eigentlich auf so eine Idee gekommen ist, einen Tank zu bauen, in dem man schweben kann.

Na, dann lesen Sie mal hier weiter:

 

Entstehungsgeschichte

 

In über zwanzigjähriger Forschungsarbeit entwickelte der amerikanische Wissenschaftler und Neurophysiologe Dr. John Cunningham Lilly vom National Institut of Mental Health in Bethesda, USA, in Zusammenarbeit mit der NASA, den Isolationstank.

 

Mit seinem profunden Wissen in den Bereichen der Biophysik und Neuroanatomie gilt er als der faszinierendste Erforscher des menschlichen Bewusstseins.

Auslöser für die Entwicklung des Isolationstanks war die in jener Zeit zu klärende Frage: Welche Auswirkungen hat eine sensorische eingeschränkte Umgebung in Hinblick auf die Aktivität des menschlichen Gehirns?

 

Wird es von sämtlichen Außenreizen abgeschirmt vom Wachzustand in den Schlafzustand wechseln oder würde man etwa gesundheitliche Schäden unter diesen Bedingungen davontragen?

 

Nach vielen hundert Versuchen und ebenso vielen kontroversen Diskussionen machte er im Jahre 1954 die spektakuläre Entdeckung in der großen Welt des unbekannten menschlichen Geistes:

 

...das Gehirn braucht keine externe Stimuli, um bei Bewusstsein zu bleiben. Es verfügt über selbsterhaltende Oszillatoren. Ich habe entdeckt, dass zwischen unserem normalen Wachbewusstsein und der Bewusstlosigkeit des tiefen Schlafes eine faszinierende Welt unterschiedlicher Ebenen des Seins liegen. Diese neuen Dimensionen gilt es von nun an zu entdecken und zu erleben.“

 

Es gibt keine Zweifel daran, dass unter den beschriebenen Bedingungen dieser Forschungsarbeit ein bahnbrechendes „Werkzeug“ von unschätzbarem Wert entwickelt worden ist.

 

Dr. John C. Lilly erforschte alle Aspekte der Sensorik in experimentellen Versuchsreihen: Lichteinwirkungen auf das Auge, Klangeinwirkungen auf das Ohr, Berührungen und Druck auf die Haut, die Wirkungen auf die inneren Organe des Körpers und die der Schwerkraft.

 

Um eine Versuchsrelevante Umgebung zu schaffen, begann er zunächst mit einer einfachen dunklen Kammer, in der ein Feldbett aufgestellt worden war. Damit gelang es zwar, einige Reize auszuschalten, allerdings beeinträchtigt unangenehme Blutstaus und die damit verbundenen Bestrebungen die Körperlage zu ändern, das Experiment.

 

Um seine Untersuchungen über einen langen Zeitraum fortsetzen zu können, kam ihm die Idee einen abgeschlossenen Behälter zu konstruieren, in dem man von körperwarmen Wasser getragen wird.

 

Die ersten Tests absolvierte er unter Zuhilfenahme einer Atemmaske und einer Vorrichtung gegen das Absinken.

Diese Apparatur brachte zwar verbesserte Bedingungen mit sich, allerdings erwies sie sich später als äußerst umständlich, bis er den Isolationstank schlussendlich nicht mehr mit Wasser sondern mit einer Sole aus Magnesiumsulfat – Bittersalz füllte.

 

Hiermit machte Dr. John Lilly eine zweite fantastische Entdeckung: Unter Anwendung einer gesättigten Bittersalzfüllung in einem umgebungseingeschränkten Isolationstank entsteht ein Magnesiumsulfat-Schwebe-Tank. Diese Möglichkeit der Schwerkraftkompensation verhalf ihm zu einer unbekanntren Tiefe der Entspannung. Das war die Geburtstunde des Floating-Tanks.

 

Dr. John C. Lilly lebte zuletzt als Delphinforscher auf Maui, Hawaii und starb im Jahr 2001.

 

Stand der Forschungen

 

Neben John Lilly ist Michael Hutchison der Mann, der sich am meisten um Verbreitung des Wissens über den Tank verdient gemacht hat.

Der US-amerikanische Wissenschaftsjournalist und Autor des Welterfolgsbuches „Megabrain“ hat 1984 ein zweites, umfangreiches Buch zum Thema verfasst (Megabrain Power, Verlag Junfermann).

Er macht auf bis dato ca. 250 verschieden Untersuchungen in Zusammenhang mit dem Floating-Tank alleine an Universitäten in den USA aufmerksam und fasst deren Ergebnisse zusammen.

Bei der Lektüre von Hutchison wird schnell klar, dass der Tank in sehr vielen verschiedenen Anwendungsbereichen nutzbar ist. Die heutige Gehirnforschung hat durch neue und immer feinere Messmethoden der verschiedenen Gehirnfrequenzen bemerkenswerte Fortschritte gemacht.

Auch in der Zuordnung von bestimmten Hirnarealen zu spezifischen Bewusstseinszuständen werden immer neue Zusammenhänge entdeckt.

Hier ist der Isolationstank Gegenstand vieler Untersuchungen in einem Forschungsfeld, dass in vieler Hinsicht zukunftsweisend ist. Die Erforschung von der menschlichen Erfahrung von Kreativität, erweiterten und mystischen Bewusstseinszuständen steht noch in ihren Anfängen.

So, liebe Leserin, lieber Leser, nun sind Sie im Bilde über das, was der Tank ist, was er kann, woher er kommt und wohin es mit ihm geht.

 

Bleibt noch die Frage: Wann probieren Sie ihn das erste mal aus?

 

Wir hoffen, dass wir Sie mit dieser kleinen Broschüre neugierig gemacht haben auf eine Erfahrung, die so einfach zu machen ist, aber dennoch so nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

 

Mit relaxten Grüßen

 

Ihre Heike Seeger vom

Float Berlin
 

 

Floating - Schwebebad Ordnung

 

  1. Kontraindikationen

 

Bitte nicht floaten,

 

  • bei Verletzungen der Haut (frische Schnittwunden, Hautabschürfungen, Hautrisse, Hautkrankheiten mit offenen Wunden)

  • mit ansteckenden / infektiösen Krankheiten (grippaler Infekt, Magen-Darm- Erkrankungen, Fußpilz, etc.)

  • bei Herzmuskelerkrankungen, Tragen eines Herzschrittmachers und hohem Blutdruck

  • nach dem Konsum von Drogen

  • mit Geisteskrankheiten, Suizidgefährdung, erhöhter Aggressivität, psychischen Störungen

  • wenn Sie in psychiatrischer Behandlung sind, und/oder Psychopharmaka einnehmen

  • bei reduzierter Nierentätigkeit bzw. Dialysepflicht

  • wenn Sie zu Thrombosebildung neigen

  • bei Problemen mit dem Verschlussmuskel zwischen Speiseröhre und Magen

 

Zur individuellen Verträglichkeit von Bittersalzbädern und bei Schwangerschaft befragen Sie bitte Ihren Arzt!

 

  1. Reinigung

 

Unbedingt vor dem Duschen Toilette benutzen

Danach den Körper gründlich mit dem in der Dusche befindlichen Reinigungsmittel waschen und gut abspülen. Bitte verwenden Sie die bereitgestellten Duschmittel, da die Zusammensetzung eine wichtige Rolle für die Vorbereitung Ihrer Haut und bei der Reinigung des Floatariums spielt.

Duschen Sie nicht zu warm, da Sie sonst das Gefühl haben, in einer kalten Sole zu baden. Die Temperatur der Sole ist auf eine normale Hautaußentemperatur abgestimmt.

 

3. Floaten im Samadhi-Schwebebad

 

Schalten Sie Ihr Handy ab, damit Ihr Badevergnügen ungestört bleibt.

Bitte nehmen Sie ihre Kontaktlinsen heraus (Reinigungsset mitbringen, falls es zu Reizungen kommt) und legen Sie Ihren Schmuck ab.

Wir empfehlen die Benutzung der bereitliegenden Ohrstöpsel..

Legen Sie Ihr Handtuch oben auf den Tank ab, so haben Sie es sofort griffbereit zur Verfügung.

Achtung! Es besteht Rutschgefahr, bitte festhalten beim Ein- und Aussteigen!

Setzen Sie sich erst langsam, dann legen Sie sich vorsichtig hin.

Fassen Sie sich nicht in die Augen und an den Mund, wenn Sie im Salzwasser liegen. Salz brennt an den Schleimhäuten. Siehe dazu Punkt 4.

Führen Sie Ihre Arme seitlich hinter den Kopf, wenn Sie Ihren Kopf im Nacken stützen möchten.. Ist es Ihnen nicht möglich, den Kopf im Wasser entspannt zu halten, liegt eine Nackenrolle für Sie zur Nutzung bereit.

Lassen Sie Ihre Gedanken fließen, atmen Sie ruhig, entspannen Sie Ihre Muskulatur, genießen Sie die Stille und die Dunkelheit.

Nach dem Bad werden Sie durch ein leises Klopfen sanft aus der Entspannung in die Wirklichkeit zurückgeholt. Ihre Antwort auf das Klopfen wird von uns bestätigt durch ein wiederholtes Klopfen. So können Sie sicher sein, dass Sie nichts überhören und Sie brauchen sich nicht mit dem Zeitfaktor des Bades belasten.

Lassen Sie sich Zeit beim erwachen. Setzen Sie sich zunächst einige Sekunden aufrecht hin und stehen Sie langsam auf. Geben Sie Ihrem Körper die Zeit, sich wieder an die Schwerkraft zu gewöhnen.

Streifen Sie das Salzwasser von den Haaren nach hinten und von den Armen, von Ihrem Körper und den Beinen nach unten ab, solange Sie noch im Tank stehen.

Steigen Sie vorsichtig aus dem Bad (Rutschgefahr!) und gehen Sie direkt zur Dusche.

Spülen Sie sich nur ab, nicht noch einmal waschen, da sonst der pflegende Effekt der Sole gemindert wird (die Ohren nicht vergessen, sonst können störende Salzreste zurückbleiben). Spülen Sie auch Ihr Haar gründlich durch. Nach Ihrem eigenem Empfinden können Sie sich eventuell eincremen. Langes und empfindliches Haar sollte mit Balsam gepflegt werden.

 

  1. Es ist Salzwasser ins Auge gekommen

 

Sollte doch einmal Salzwasser in die Augen kommen, bleiben Sie bitte ruhig, setzten Sie sich langsam auf, streifen Sie das Salzwasser von Ihren Armen, und nehmen Sie den neben der Tür stehen Sprayer. Er ist gefüllt mit klarem Wasser. Sprühen Sie sich ein paar mal ins Gesicht und trocknen Sie Ihr Gesicht gegebenenfalls mit dem Handtuch ab.

 

  1. Prinzip Selbstverantwortung

 

Die Wirkungen des Floatens beruhen unter anderem auf der Isolation von Reizen und Sinneswahrnehmungen (visuell, akustisch, Berührung, Schwerkraft, Temperaturgefühl). In dieser Zeit sind sie auf sich alleine gestellt. Deshalb gilt grundsätzlich: NUTZUNG AUF EIGENE GEFAHR!

Aus versicherungstechnischen Gründen weisen wir darauf hin, dass keine Haftung für körperliche, psychische oder materielle Schäden, die im Zusammenhang mit der Benutzung des Samadhi-Schwebebades und des Aufenthaltes in den entsprechen Räumen entstehen können, übernommen wird.

 

Personen, welchen es an der erforderlichen Disziplin mangelt, wird das Floaten untersagt.

 

  1. Allgemeines

 

Gehen Sie ohne jede Erwartungshaltung in das Schwebebad. Floaten ist nicht dazu da, Ihre Erwartungen zu erfüllen. Gehen Sie aus diesem Grund auch äußerst wachsam mit den Informationen anderer Bad-Benutzer um. Die Erlebnisse und Gedanken während des Floatens sind individuell verschieden und folgen keinem Schema.

Nehmen Sie sich ca. 3 bis 5 Anwendungen Zeit, um sich eine Meinung zu bilden. Erfahrungsgemäß braucht man ca. 3 bis 5 Anwendungen, um durch die eintretende Routine eine entsprechend tiefe Entspannung erreichen zu können..

 

Zur Benutzung stehen für Sie bereit:

  • Ohrstöpsel

  • flüssiges Pflaster oder Vaseline(zur Abdeckung kleiner Hautverletzungen)

  • Duschmittel

  • Shampoo

  • Bodylotion

  • Handtücher

  • Haartrockner

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